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Veröffentlicht
12 February 2009 @ 2pm

Notation
Musik

Entertainment for the braindead (Eftb) / Nochbesserleben

Tourposter

Tja, der sperrige Name lässt eher eine schwitzende, laute Metalband vermuten als die zierliche Julia Kotowski. Doch zum Glück spielten gestern Abend im Nochbesserleben keinen biergetränkten Rocker sondern die Lo-Fi-exhalierende Kölner Musikerin.

Und was soll man anderes dazu sagen als fantastisch? Großartig vielleicht. Oder berührend. Auf jeden Fall das Kommen 1000x Wert.

Im gedämpften Licht des Salons im Nochbesserleben, inmitten von den Rot-, Orange-, und Grüntönen der Lampen, umgeben vom feinen Dunst des Weins und der Zigaretten spielte Julia wunderbare Musik, deren Einordnung wohl am besten auf ihrem cllct-Profil gelungen ist. Irgendwo zwischen »Acoustic Lo-Fi Pop« und »Folkish Lullabies«.

Gitarre, Ukulele, Papier, Stimme, Hände, Flöte. Daraus kann man grandiose Musik machen.

Besonders eindrucksvoll war der Aufbau der Songs per Loopmachine. (Fast) Jeder Song basierte auf live eingespielten Loops der Instrumente und führte die einzelnen Ebenen der Musik auf die wundervollste Art in eine Synthese.

Doch bevor ich noch weiter daher schwafele, empfehle ich einfach diese Musik anzuhören, nein, zu genießen. Wer dies tun möchte, kann sich die beiden (Hydrophobia & Hypersomnia) bisher erschienen Alben kostenlos runterladen.

Etwas weiterer Lesestoff: Kammerflimmern, Ukulelehunt, Metawelle


1 Kommentar

Geschrieben von
cleo
13. February 2009 @ 4pm

oh nein, oh nein! sie war gestern abend hier und ich habe es verpasst. ssooo schade, da mir die musik, was ich bis jetzt gehört habe, sehr gut gefällt!! mist, aber wäre auch mit der klausur heute morgen und meinem gewissen in konflike gekommen….aber es ist trotzdem sehr schade!!!


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